Spezialkurs beim DRK Ratingen                               mit Thomas Draganski

Immer häufiger werden die Sanis angepöbelt, bei Ausübung ihres Erste-Hilfe-Auftrages handgreiflich behindert, manchmal sogar angegriffen. Häufig randalieren alkoholisierte Hilfebedürftige noch im Rettungswagen.

Nach kurzer Info über die Übungsinhalte des Abends ging es los.

Zur Einstimmung erste Übungen zur eigenen Körpersprache, klare Ansage dem Gegenüber, um sich dann aus dem ersten Griff des vermeintlichen Angreifers zu befreien.

Was mache ich, wenn ich an die Wand gedrückt werde? Was tun, wenn mich eine Gruppe bedrängt.

Die "vitalen Punkte" ( besonders empfindliche Stellen ) kennen die Teilnehmer/innen ja aus dem Effeff.

Aber wie mache ich mir diese Punkte zu nutze, um mich zu sichern ohne mein Gegenüber zu verletzen?

Eigensicherung war oberstes Gebot der Ersthelfer, wollten sie doch nicht selbst für "weitere Kundschaft" sorgen. Thomas Draganski hatte für alle geforderten Situationen eine Antwort. Einsatz der Stimme und selbstbewusstes Auftreten forderte er immer wieder von den Teilnehmern ein. Das Highlight kam zum Schluss:

Im beengten Kranken- oder Rettungswagen einen renitenten, von der Trage um sich schlagenden oder tretenden Patienten zu fixieren, ohne weitere Verletzungen bzw. Verschlimmerungen bei ihm zu riskieren. Hier hatte Thomas ein paar Griffe und Tipps zur Positionierung im RTW auf Lager. Die Sanis waren überrascht wie einfach und effektiv diese anzuwenden waren.

Die voll motivierten Teilnehmer/ -innen des Kurses. "So macht es Spaß sein Wissen weiterzugeben." bedankte sich Thomas am Ende des Kurses.

Erste Wünsche zu einem Aufbau-

Kurs im nächsten Jahr wurden schon während des abendlichen Seminares geäußert.

Mit so einer Truppe immer wieder gern.